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Wie nachhaltige Mode dem Klimawandel entgegenwirkt

 

2019 war das Jahr von Greta Thunberg, das Jahr des Europäischen Green Deals, der wachsenden Fridays for Future Bewegung – und auch das Jahr, in dem das Thema persönlicher CO2-Fußabdruck aus Diskussionen plötzlich nicht mehr wegzudenken war. Klar wurde: uns rennt die Zeit davon, und ein*e jede*r von uns muss seinen oder ihren Beitrag dazu leisten, dass unsere Gesellschaft grüner wird. Wenn wir nun 2020 über CO2 sprechen, dann meist über das Thema Mobilität und das Vorhaben, weniger zu fliegen, oder über die eigene Ernährung und den Verzicht auf tierische Produkte. Sehr viel seltener kommt dabei unsere Kleidung auf den Tisch – zu Unrecht, denn die Textilindustrie kann durchaus mit anderen Industrien mithalten, wenn es um Klimasünden geht.


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KONVENTIONELLE MODE – EINE KLIMASÜNDERIN

Insgesamt 8% der weltweiten CO2-Emmissionen kann der Bekleidungs- und Schuhindustrie zugerechnet werden. Das besagt eine Studie von Quantis aus dem Jahr 2018 – auch wenn die Zahlen mit Vorsicht zu behandeln sind, wie u.a. Alden Wicker, Journalistin und Nachhaltige-Mode-Aktivistin immer wieder betont. Mit Vorsicht deshalb, weil die tatsächlichen Effekte, die Mode auf unsere Umwelt hat, durch ihre unübersichtlichen Produktions- und Lebenszyklen schwer messbar sind. Ein Plädoyer dafür, noch genauer hinzuschauen, und jene Industrie in den großen Klimadiskussionen nicht zu vergessen, die 2016 schätzungsweise 4 Millionen Tonnen CO2 in unsere Atmosphäre ausstieß. Die konventionelle Mode, darauf können wir uns alle einigen, ist eine Klimasünderin – und wir dürfen keine Zeit verlieren, grüne Alternativen zu finden.


MODE UND IHRE CO2-EMISSIONEN

Wo fällt nun in der Modeproduktion eigentlich CO2 an – und was können wir dem entgegensetzen? Laut einer Studie von Greenpeace kaufen wir in Deutschland pro Kopf um die 60 Kleidungsstücke im Jahr. Alleine in der Wertschöpfungskette dieser Kleidermassen fällt, das lässt sich leicht ausmalen, nicht wenig Kohlenstoffdioxid an. Die Herstellung von neuem Polyester ist z.B. unglaublich CO2 intensiv. Und auch die Garnfeinheit und Verarbeitung bestimmen, wie hoch die CO2-Emissionen ausfallen. Je feiner das Garn, desto höher sind beispielsweise die Emissionen beim Spinnvorgang. Deutliche Emissions-Schleudern sind daneben der Färbeprozess und die Veredelung eines Textils, sowie generell die energieintensive Produktion, die sich noch zu selten aus regenerativen Energiequellen speist. Die langen Logistikwege, die sich heute über den gesamten Globus erstrecken, lassen die Energiebilanz eines Kleidungsstücks dann noch einmal in immense Höhen klettern.


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WIE NACHHALTIGE MODE DEM KLIMAWANDEL ENTGEGEN WIRKT

Abhilfe können wir natürlich zuallererst mit unserem Kaufverhalten schaffen: weniger konsumieren, und bei dem Kauf neuer Kleidungsstücke nach Marken Ausschau halten, die bereits nachhaltig produzieren. Dazu gehören sichtbare Unterschiede in der Produktion wie der Bezug von Ökostrom oder eine effiziente Ressourcennutzung. Zum Vergleich: ein Kleidungsstück aus recyceltem Polyester sinkt in der CO2-Bilanz bereits um mehr als 30 Prozent. Aber auch verkürzte Transportwege, in dem die Verarbeitungsschritte eines Kleidungsstücks möglichst nah beieinander liegen, können große Auswirkungen darauf haben, welchen CO2-Fußabdruck ein T-Shirt trägt.


92 500 t CO2

wurden Schätzungen zufolge allein in den Jahren 2014/15 durch die Umstellung vom Anbau konventioneller Baumwolle auf Bio-Baumwolle gespart.

Quelle: Textile Exchange

32% CO2

können nach Schätzungen von "WRAP" bei der Produktion von rPET im Vergleich zu herkömmlichem Polyester eingespart werden.

Quelle: Fashion UNITED




Wir sind klimaneutral

Wir wollten es bei LANIUS noch genauer wissen, und haben auf Produktebene mit der Entwicklung des klimaneutralen Statement-Shirts „No Time To Waste“ ein Pilotprojekt gestartet. Schon seit unserer Gründung wird unsere Kleidung hauptsächlich aus Naturfasern aus biologischem Anbau hergestellt und darf nur bestimmten chemischen Prozeduren ausgesetzt werden. Als Modelabel möchten wir noch weiter gehen und sehen uns in der unbedingten Verantwortung zu handeln - das bedeutet für uns, komplett CO2-neutral zu werden. In Zusammenarbeit mit ClimatePartner haben wir eine Klimaschutzstrategie entwickelt, die darauf beruht, die CO2- Emissionen der Geschäftsaktivitäten zu ermitteln und über ein Klimaschutzprojekt in Brasilien auszugleichen. Anhand des Statement-Shirts haben wir die Ausweitung auf weitere Produktgruppen geprüft und uns dazu entschieden künftig unsere gesamte Kollektion vollständig CO2-neutral anzubieten.


100% klimaneutrales Statement-Shirt „No Time To Waste"

58,40 €

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