5 Gründe für Fair Fashion

 

Heute benennen wir die fünf wichtigsten Gründe, warum Sie Ihrem Kleiderschrank in Zukunft (noch) mehr faire Mode gönnen sollten - ganz getreu dem Motto: Mode kaufen mit einem guten Gefühl.

1. Umweltschonender Anbau

Faire Mode greift auf Materialien zurück, die im Anbau sehr umweltschonend sind. Zum Beispiel wird weder Bio-Baumwolle noch bei Hanf giftige Chemie in Form von Pestiziden, Entlaubungsmitteln und synthetischen Düngemitteln verwendet. Auch findet hier kein erdreichschädigender Monokultur-Anbau statt und auch der Wasserverbrauch ist geringer als bei konventionellem Anbau. 

2. Ethische Tierhaltung

Nicht selten ist Fair Fashion komplett vegan. Werden dennoch tierische Textilien verarbeitet, dann entsprechen diese höchsten Standards. Oftmals hört man hier beispielsweise von dem Begriff „no-mulesing“. Hinter Mulesing verbirgt sich eine weit verbreitete Praxis in Australien, bei der den Lämmern die Haut rund um den Schwanz entfernt wird. Diese schmerzhafte Prozedur, die meist ohne die Verabreichung von Schmerzmitteln durchgeführt wird, soll den Befall mit Fliegenmaden verhindern.

3. Alternative Materialien

Die meisten Kleidungsstücke bestehen aus Kunststofffasern wie Polyester oder konventionellen Baumwollfasern. Fair Fashion ist ständig auf der Suche nach nachhaltigen und ressourcenschonenden Alternativen. Zum Beispiel Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau, Nylon aus alten Fischernetzen (ECONYL®) oder Textilfasern aus Holz (TENCEL™). Mehr über diese Materialien können Sie übrigens hier nachlesen.

4. Menschenwürdige Arbeitsverhältnisse

In den Textilfabriken sind lange Arbeitstage, erzwungene Überstunden und ein Hungerlohn oftmals traurige Realität der hauptsächlich weiblichen Beschäftigten, die oft getrennt von ihren Familien leben. Faire Fashion setzt klare Signale und setzt sich für menschenwürdige Arbeitsverhältnisse ein. Faire Entlohnung, sichere Arbeitsplätze, geregelte Arbeitszeiten und und und. Denn Mode kann nur dann wirklich fair sein, wenn sie unter fairen Umständen produziert wurde. 

5. Ressourcenschonung

Die konventionelle Modeproduktion bringt unsere Umwelt nicht selten aus dem Gleichgewicht. Ein praktisches Beispiel gefällig? Ob pink, gelb, grün oder orange in Indien oder China - überall dort wo billig Textilien en masse veredelt werden, kann man die Mode-Farbe der kommenden Saison oft schon vorab an den Flüssen ablesen. Zum Teil werden die Substanzen um die halbe Welt transportiert und kontaminieren Ökosysteme weit entfernt von ihrer Einleitungsquelle. Fair Fashion setzt hier ein ganz klares Gegensignal und versucht mit allen Mitteln Umweltbelastungen auf ein Minimum zu reduzieren und die Wertschöpfungskette transparent aufzuschlüsseln.  

Bonus: Wussten Sie, dass Slow Fashion unseren CO²-Fußabdruck reduziert? Ist tatsächlich so. Bereits 24% CO² werden eingespart, wenn wir unsere Kleidung nicht ein Jahr, sondern zwei Jahre lang tragen.