Fearless Female - Weltfrauentag 2018

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SCHON SEIT ÜBER 100 JAHREN GIBT ES IHN - DEN WELTFRAUENTAG

In der heutigen Zeit, in der uns jeden Tag aufs Neue ein "Thementag" auf den diversen Social Media Plattformen präsentiert wird, vergisst man doch glatt, dass es bestimmte Tage gibt, die wirklich und wahrhaftig - selbst im historischen Kontext - von großer Bedeutung sind. Im deutschen Raum zählte die Sozialistin Clara Zetkin zu den Mitbegründerinnen, die auf der zweiten internationalien sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen im Jahr 1910 dafür sorgte, dass ein Beschluss durchgesetzt wurde, der einen Frauentag im darauffolgenden Jahr ermöglichte. So umsichtig denkend, wie wir Frauen nun mal sind, wurde schon damals definiert, dass der Frauentag einen internationalen Charakter haben müsse und der sorgfältigen Vorbereitung bedürfe! Mit dem freien, geheimen und gleichen Wahlrecht für Männer und Frauen war dann im Jahr 1919 ein vorherrschendes Ziel des Frauentages erreicht.

Eigentlich beruhigend, dass es ihn schon über 100 Jahre gibt, oder? Auch wenn zu Zeiten des zweiten Weltkrieges der Frauentag unter dem nationalsozialistischen Regime natürlich abgeschafft bzw. vom Muttertag abgelöst wurde. Andererseits: eigentlich auch sehr unberuhigend, dass wir ihn überhaupt brauchen - den Weltfrauentag! Unberuhigend deswegen, weil Frauen zu allen Zeiten schon für ihre Rechte kämpfen mussten.

FÜR GLEICHBERECHTIGUNG!

Und so hat dieser Tag auch in der heutigen Zeit seine Relevanz nicht verloren und wird jährlich am 08. März begangen. In Deutschland, in Europa, auf der ganzen Welt gehen Frauen an diesem Tag noch immer für Gleichberechtigung auf die Straße. Für Gleichberechtigung in Sachen Gehälter, Gleichbererchtigung in der Vergabe von Führungspositionen und natürlich für die Durchsetzung von Rechten, die uns Frauen seit jeher beschäftigen; wie das Recht auf Abtreibung beispielsweise, welches in unserem Nachbarland Polen so nicht vorhanden ist. Diese und viele weitere Themen beschäftigen Frauen nicht nur an diesem Tag, sondern an jedem Tag im Jahr.

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Wir bei LANIUS haben uns ebenfalls Gedanken zum internationalen Weltfrauentag gemacht. Die Gründe liegen nahe: LANIUS in Köln, das sind rund 20 Frauen und ein Mann, die gemeinsam mit Claudia Lanius und mit viel Herzblut täglich daran arbeiten, dass Fair Fashion zur Norm wird. Aber darüber hinaus stehen hinter unseren langjährigen Produzenten und Handelspartnern noch soviel mehr Frauen, die über die ganze Welt verstreut leben und mit uns an diesem Ziel arbeiten. Wir haben daher in dieser Saison eines unserer Charityshirts dem Weltfrauentag gewidmet: Das FEARLESS FEMALE Shirt ist nicht nur irgendein Statement-Shirt, sondern eine Hommage an alle Frauen, die jeden Tag - auf die eine oder andere Weise - furchtlos und stark ihren Alltag als Frau meistern und etwas bewegen. Und an genau solche Frauen haben wir, als kleine Überraschung, dieses Shirt geschickt, mit der Bitte uns einen Wunsch an alle Frauen im Jahr 2018 zurückzusenden. Und einen Auszug dieser Wünsche möchten wir auch Ihnen heute hier präsentieren.

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"Dass alle Frauen furchtlos und mutig für sich und ihre Einzigartigkeit einstehen und diese leben." - Claudia Lanius 

"Dass wir nicht mehr über Gleichberechtigung sprechen müssen, weil sie längst selbstverständlich ist." Justine Siegler, Bloggerin 

"Dass auch in 2018 immer mehr Frauen den Mut finden, ruhig, bestimmt und selbständig den Weg zu ihrem ganz persönlichen Glück zu beschreiten. Und dass wir uns gegenseitig bestärken und unterstützen - zusammen können wir noch so viel mehr Positives bewirken. Zusammen sind wir stark." - Anina Mutter, Blossik 

"Ich wünsche mir, dass Frauen in den ersten Lebensjahren ihrer Kinder zu Hause bleiben können (wenn sie es wollen), ohne als faul zu gelten, weil sie nicht arbeiten gehen bzw. weil sie kein Geld verdienen." - Tanja L. D.

"Ich wünsche mir, dass sexistische Werbung verschwindet!" - Esther Rühe, Die Konsumentin

"To know that less is more and that true beauty comes from within." - Claire V.

"Eine Frauenquote (50%) für die Wissenschaft insbesondere für Professuren und Lehrstühle! Chancengleichheit und Anerkennung in der Bildung für Mädchen und Frauen!" - Lena P.

"So vieles: Freiheit, Bildung, Mut, Liebe , Kraft, Achtsamkeit, Selbstbewusstsein, Zusammenhalt, gegenseitige Unterstützung, Netzwerke, Geld und Macht!" - Magdalena Schaffrin, EFSB

"Weg mit der Gender-Paygap!" - Thekla Wilkening, Kleiderei

"… dass wir Frauen es in 2018 noch besser verstehen, gemeinsam etwas zu bewegen…" - Natascha H.

"Lasst uns alle zusammenhalten und gemeinsam für unsere Ziele kämpfen! Gemeinsam können wir auch die Fashion Welt fairer machen! Mein Ziel ist es, dass mindestens 20% unseres Kleiderschranks fair produziert sein sollte. Zusammen schaffen wir das! #mission20percent" - Barbara Meier, Model & Fair Fashion Botschafterin

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TO ALL THE FEARLESS FEMALES

Wir hoffen, Sie mit diesem Projekt ein wenig inspiriert zur haben und würden uns freuen, wenn Sie uns Ihren persönlichen Wunsch für die Frauen im Jahr 2018 als Kommentar unter diesem Blogbeitrag hinterlassen würden.

Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein
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  • Gleichberechtigung

    Ich wünsche mir eine Offenlegung der Gehälter und Gleichberechtigung in allen Lebensbereichen.

  • GESELLSCHAFTLICHE VERANTWORTUNG

    Dass die Gesellschaft und Politik uns Frauen nicht alleine lassen in den Bereichen Altersarmut, Kinderbetreuung-gerade bei Alleinerziehenden, Gehaltunterschieden und der Doppelbelastung Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen.

  • Ich will

    Wünsche mir, dass noch mehr Frauen sagen: 'Ich will'. Heißt: ich will selbstverantwortlich leben und arbeiten; ich will führen und dabei Spaß haben.

  • Mehr Mut und Solidarität

    Ich wünsche mir, dass wir Frauen mehr Mut dafür entwickeln, das zu sagen, was wir empfinden und für richtig halten: ohne Zurückhaltung, Rücksicht auf die möglichen Folgen, ungeschönt und ehrlich. Zudem wünsche ich mir Solidarität und gegenseitige Unterstützung ohne Wertung und Vorannahmen. Wäre es nicht wunderbar, wenn wir in der Gemeinschaft so stark wären, dass uns kein Mann übervorteilen und klein machen kann?

  • zart und stark

    Ich wünsche mir, dass man als Frau (und vor allem auch Mutter) sich stärker lebt – die ZARTEN und die STARKEN Seiten. Wir haben beides in uns – beides ist wichtig und kann sich gegenseitig stützen.

  • 8. März - ein Freudentag!

    Ich wünsche mir, dass kein Frauentag mehr nötig ist - dass wir nicht mehr der Gleichberechtigung, der Anerkennung, dem gleichen Lohn für gleiche Arbeit etc. "nachrennen" müssen, dass Frauen überall auf der Welt für sich entscheiden können, ob sie Kinder wollen oder nicht, dass sie in Wissenschaft, Kunst und Beruf die gleichen Chancen haben, ohne ständig wie Bittstellerinnen darüber diskutieren zu müssen und und und ... dass sie nicht mehr auf die Straße gehen müssen für etwas, das eben als selbstverständlich gelten sollte, dass sie nicht mehr wie eine "Minderheit", die ständig für ihre Rechte kämpft, behandelt werden - wo sie doch die Hälfte der Weltbevölkerung ausmachen ... Ich wünsche mir einen Schlussstrich unter diese "Augenauswischerei" mit einmal im Jahr Frühstück und Blumen bekommen, der 8. März soll ein Tag werden, an dem wir uns freuen, Frauen zu sein!

  • Kinder

    Ich wünsche mir von Herzen, dass wir Frauen wieder mehr für unsere Kinder da sind und Ihnen soviel Liebe, Nähe, Geborgenheit, Verständnis und Aufmerksamkeit geben, wie Sie brauchen, um später einmal selbstbestimmt und selbstbewusst ihren Weg zu gehen.
    Frauen sollten wider mehr auf ihr Bauchgefühl und ihren Körper hören. Eine Schwangerschaft ist das natürlichste der Welt und keine Krankheit. Wir sollten uns nicht von der Angst leiten lassen, sonderrn von der Liebe und Vertrauen haben.
    Tolle Bücher: Artgerecht von Nicola Schmidt und Meisterin der Geburt von Jobina Schenk ( eine Hausgeburt ist nicht gefährlich, sondern wunderschön)

  • Gleiches Gehalt - Gender Pay Gap

    Ich würde mir wünschen, dass Frauen das gleiche Gehalt wie Männer verdienen und nicht mehr diese 21% Gehaltslücke zwischen den Geschlechtern herrscht. Es gibt in Deutschland so viele alleinerziehende Mütter, denen es damit möglich gemacht werden würde,
    sich und ihr Kind ohne Almosen selbst durchzubringen, wenn diese Differenz nicht bestehen würde. Ich selbst bin glücklicherweise nicht alleinerziehend, ich finde jedoch, dass dieser Gruppe an Frauen viel zu wenig Unterstützung, Wertschätzung und Anerkennung entgegen gebracht wird.

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