Fair Fashion - (K)eine Selbstverständlichkeit?!

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Was ist Fair Fashion?

Immer wieder stoßen wir in unserem Arbeitsalltag auf eine grundlegende Frage: Was ist Fair Fashion? Nachdem Ökomode als Bezeichnung für nachhaltige Mode erfolgreich von wohlklingenderen, zugegebenermaßen meist englischen Begriffen, wie Green Fashion, Slow Fashion, Sustainable Fashion und eben Fair Fashion abgelöst wurde. Aber was genau ist nachhaltige Mode? Zunächst einmal muss man sich der Realität stellen, dass Mode wohl niemals vollkommen nachhaltig sein wird. Der Wasserverbauch, die Logistik, das Verpackungsaufkommen, die CO2-Emissionen und die Masse an Kleidung pro Kopf generell - für all das gilt: Weniger ist mehr! Und genau hier setzt Fair Fashion an!

Nachhaltige Mode, sprich Nachhaltigkeit in der Modebranche, beruht wie eigentlich alle nachhaltigen Prozesse auf dem Drei-Säulen-Modell der nachhaltigen Entwicklung - bestehend aus den Säulen Ökonomie, Ökologie und Soziales. Dem Modell liegt die Annahme zugrunde, dass Nachhaltigkeit durch die gleichzeitige und ausgeglichene Umsetzung ökonomischer, ökologischer und sozialer Faktoren erreicht werden kann. Nachhaltige Mode bezeichnet demnach Fashion, die die folgenden fünf Aspekte berücksichtigt:

  1. Schonung der Ressourcen durch den Einsatz regenerativer und recycleter Fasern natürlichen oder naturnahen Ursprungs

  2. Unter Berücksichtung des ökologischen Gleichgewichts

  3. Mit Rücksicht auf das Wohl des Menschen - soziale Standards, wie der der International Labour Organisation (ILO) müssen gewahrt werden

  4. Mit Rücksicht auf das Wohl der Tiere - kontrolliert biologische Tierhaltung (kbT)

  5. Mit einem hohen Anspruch an gleichbleibender Qualität und Verarbeitung

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Wie kann ich nachhaltige Mode erkennen?

Es stellt sich oftmals die berichtigte Frage: Wie genau lässt sich nun bei einem Kleidungsstück feststellen, ob diese wichtigen Aspekte berücksichtig wurden? Siegel und Zertifizierungen bringen hier die notwendige Sicherheit rund um die Fair Fashion ins Spiel. Allerdings sorgt der "Siegel-Dschungel", wie die Vielzahl der Zertifizierungen gerne mal genannt wird, nicht unbedingt für Transparenz und Klarheit. Welches Siegel steht für was? Worauf ist Verlass? Mittlerweile gibt es dafür glücklicherweise sowohl Broschüren, Websites, als auch Apps. Einen grundlegenden Überblick über Siegel bietet die Website Siegelklarheit, die eine Initiative des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ist. Die Besonderheit hier: Die Siegel lassen sich nach Produktgruppe filtern und sie werden von unabhängigen Gutachter/inne/n und staatlichen Stellen geprüft und bewertet. Und in App-Form gibt es die ganzen Infos dann auch für unterwegs.

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Wo kann ich nachhaltige Mode kaufen?

Vielen nachhaltig interessierten Frauen ist gar nicht bewusst, wie viele tolle nachhaltige Fair Fashion Labels es gibt. Auf Blogs, wie dem von JustineMia und vielen weiteren, die hier in den Blog News entdecken könnt, finden sich tolle Insidertipps! Und wir empfehlen jedem sich einmal im Avocadostore und in den Bestenlisten auf Utopia umzusehen. Die transparentesten Infos finden sich aber meist nach wie vor beim Label selbst. Wir bei LANIUS sind dazu übergangen, in unseren "Travel Journals" und im Bereich "About Us" die Produktionsstandorte, Siegel und Materialien vorzustellen.

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Ebenfall nice-to-know: Aktuell gibt es bei uns zu jeder Bestellung das "11 Loving Brands" Booklet zum Kennenlernen von 11 nachhaltigen Brands mit dazu.

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