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Schwermetalle

Während der verschiedenen Verarbeitungsstufen wie Schlichten, Weben, Stricken, Vorbehandlung, Färben, Drucken und Ausrüstung, können Textilien mit vielen Schwermetallen in Berührung kommen. Kupfer, Nickel und Chromverbindungen erhöhen die Licht-/ Wasch-Echtheit der Farbstoffe bei Baumwolle und Wolle. Sie werden aktuell am häufigsten eingesetzt, z.B. im farbgebenden Teil von Reaktivfarbstoffen. Im konventionellen Bereich werden die Schwermetalle insbesondere in der Wollfärbung direkt eingesetzt – in wesentlich höherer Konzentration. Zinksalze werden zum Ätzen benutzt, um Fehlfärbungen zu korrigieren.  Das Problem: Schwermetalle sind zum Teil hochgiftig, nicht abbaubar und reichern sich z.B. im Blut an und ersetzen das Eisen im Hämoglobin. Sie sind oft Ursache allergisch bedingter Krankheiten der Atemwege und der Haut Zwar gelten in Deutschland  Grenzwerte und schwermetallhaltige Farben kommen seltener und in geringerer Konzentration zum Einsatz bzw. werden im Biobereich durch neue Färbemethoden ersetzt, doch gibt es für Blau-, Grün- und Türkistöne häufig keine schwermetallfreie Alternative. Für einige Stoffe wie Cadmium und Quecksilber besteht in Deutschland ein Verwendungsverbot.

Bei LANIUS werden die Schwermetallrückstände im Endprodukt regelmäßig kontrolliert und überwacht. Dabei halten wir die von GOTS und Öko-Tex 100 vorgegebenen Grenzwerte ein um ein umweltschonendes und humantoxikologisch unbedenkliches Produkt zu garantieren.

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