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Was bedeutet eigentlich umweltschonender Anbau?

 

Wir zeigen Ihnen kurz und knapp alles Wichtige über den Anbau unserer Lieblingsmaterialien Bio-Baumwolle und Hanf. Beide Pflanzen sind aus unterschiedlichen Gründen umweltfreundlicher als konventionelle Baumwolle.


Keine Chemie

Weder bei Hanf noch bei Bio-Baumwolle wird giftige Chemie in Form von Pestiziden, Entlaubungsmitteln und synthetischen Düngemitteln verwendet. Demnach findet, anders als bei dem Anbau von konventioneller Baumwolle, keine Verunreinigung des Bodens und Grundwassers statt. 

Bei Bio-Baumwolle wird einzig und allein mit natürlichen Mitteln wie Mist, Gründüngung oder Feldwirtschaft gearbeitet. Bei letzterer werden für Insekten besser schmeckende Pflanzen zwischen den Baumwollpflanzen gesät, sodass sie die Baumwolle quasi links liegen lassen.

Hanf wiederum ist so unempfindlich gegenüber Krankheiten und Schädlingen, dass weitere Pflanzenschutzmaßnahmen hier nicht notwendig sind. Auch gegen Unkraut kommt die Pflanze von selbst gegen an und ist zudem noch gut für den Boden. Warum? Durch ihren hohen und dichten Wuchs kann Hanf den Boden der Art beschatten und beispielsweise vor Regen schützen, dass keimendes Unkraut unterdrückt wird und sich ein reiches Bodenleben ungestört entwickeln kann. Dies fördert wiederum den Humusaufbau, Durchlüftung, Nährstoffverfügbarkeit und Wasserhaltevermögen, kurz um, alles was für Bodenstruktur und Fruchtbarkeit von Vorteil ist.


Keine Monokultur

Konventionelle Baumwolle wird in Monokulturen angebaut. Das bedeutet, dass in einem Zeitraum von über 5 Jahren einzig und allein Baumwolle angebaut wird. Die fehlende Abwechslung bei der Bestellung des Feldes hat zur Folge, dass die Böden an Nährstoffen verlieren und die Baumwollpflanzen folglich anfälliger für Krankheiten und Schädlingsbefall sind - schließlich wird sie mit weniger Nährstoffen versorgt. Außerdem werden durch Monokulturen Schädlinge gehalten, da sie immer an derselben Stelle beliebte Nahrung finden. (An dieser Stelle kommt beim konventionellen Anbau wieder die Chemie ins Spiel. Ein Teufelskreis.)

Beim Anbau der Bio-Baumwolle hingegen findet regelmäßig eine sogenannte Fruchtfolge statt. Im Süden wird das Feld nach der Baumwollernte gerne mal mit Mais, Hirse oder verschiedenen Bohnensorten angebaut. In anderen Ländern finden sich eher Öl- oder Getreidepflanzen sowie Gemüsepflanzen wie Chili oder Zwiebel. 

Die Ausnahme stellt Hanf dar. Er kann aufgrund seiner hohen Bodenverträglichkeit ohne Probleme mehrere Jahre hintereinander und somit in einer Monokultur angebaut werden. 


Weniger Wasserverbrauch

Bio-Baumwolle benötigt weniger Wasser als konventionelle Baumwolle. Das liegt zum einen daran, dass Bio-Baumwolle auf einer dickeren Humusschicht angebaut wird, welche die Feuchtigkeit einfach besser hält und somit weniger bewässert werden muss. Zum anderen werden für Bio-Baumwolle keine genmodifizierten Pflanzen verwendet – diese benötigen von vorneherein schon mehr Wasser.

Hanf ist auch beim Thema Wasser sehr anspruchslos und benötigt sogar weniger Wasser als Bio-Baumwolle. 

Generell wird innerhalb der Produktion von nachhaltigen Textilien sorgfältig auf den Wasserverbrauch geachtet - ganz nach dem Motto: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Darüber hinaus ist man bemüht, dass verwendete Wasser zu recyceln und wiederzuverwenden - ganz im Sinne einer Kreislaufwirtschaft. 

 

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