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Be the change: Sechs Sinn-fluencerinnen und ihre Wünsche für 2021

 

Happy New Year! Bevor wir mit neuer Energie in die Frühjahrs-Saison starten, haben wir uns einen Moment genommen, um durchzuatmen und zu schauen, was uns 2021 erwartet – ein Jahr, in dem es unter anderem in puncto Klima höchste Zeit wird, zu handeln. Machen wir so weiter wie bisher, bleiben uns etwa sieben Jahre, um den Temperaturanstieg auf der Erde auf 1,5 Grad, also dem Ziel des Pariser Klimaabkommens, zu begrenzen. Einige Maßnahmen treten deshalb 2021 in Deutschland und EU-weit in Kraft: Bereits ab Januar müssen Energie- und Verkehrsunternehmen für jede Tonne CO2, die sie ausstoßen, eine Abgabe zahlen. Das Verbot von Einwegplastik tritt am 3. Juli 2021 EU-weit in Kraft. Und außerdem will die EU die Finanzwirtschaft in die Pflicht nehmen, stärker in Nachhaltigkeitsprojekte zu investieren. Auch bei LANIUS haben wir in dieser Hinsicht große Ziele.


„Bezogen auf die Textilindustrie ist der Weg 2021 klarer denn je: Die Zukunft der Mode ist slow und nachhaltig! Was für uns schon seit über 20 Jahren feststeht, zieht sich aktuell wie ein „grüner Faden“ durch Industrie und Gesellschaft.

Auch wir bei LANIUS haben unseren Blick noch einmal geschärft und fokussieren uns 2021 ganz klar auf unsere Wurzeln: die Verarbeitung nachhaltiger, hochwertiger, langlebiger Naturmaterialien – erstmals vollständig CO2-neutral produziert. Denn wir selbst sind die Veränderung, die wir in der Welt sehen möchten, und der Klimawandel hat für uns oberste Priorität. Durch den Emissionsausgleich geben wir unserer Erde das zurück, was wir ihr als Produzent und Modelabel an anderer Stelle nehmen.“

– Claudia Lanius

Claudia Lanius ist die Gründerin und Designerin hinter LANIUS. 1999 gründete sie das Label mit der Vision, dass Mode mit gutem Gewissen machbar sei und leistet seither wichtige Pionierarbeit auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Textilindustrie.





Klima, Einzelhandel, Solidarität: 6 Sinn-fluencerinnen und ihre Wünsche

Klar ist: Wir haben keine Zeit zu verlieren und ein:e jede:r von uns kann auf ihre oder seine eigene Weise einen Unterschied machen. Was liegt Euch in diesem neuen Jahr besonders am Herzen? Wir haben bei einigen wichtigen Stimmen, die uns im vergangenen Jahr begleitet haben, nachgefragt: Was sind Eure Wünsche für 2021?

 


„Ich wünsche mir für 2021, dass wir alle noch viel stärker unser tägliches Handeln hinterfragen – und trotzdem oder gerade deswegen noch liebevoller miteinander umgehen.“

– Charlotte Weise

Die Green-fluencerin Charlotte Weise adressiert auf Instagram Themen rund um Nachhaltigkeit und Selbstliebe und inspiriert täglich tausende von jungen Mädchen und Frauen zu einer grünen Lebensweise, veganer Ernährung und einem bewussten Umgang mit Mode.




„Was ich mir für 2021 wünsche? Auf jeden Fall viel Gesundheit und dass die Zuversicht auf ein ‚normaleres‘ Leben nach der Pandemie überwiegt. Aber ich wünsche mir auch, dass wir gleichzeitig den Blick auf andere wichtige Themen nicht verlieren. Ein wirklich essenzielles Thema ist und bleibt der Klimawandel. Und dort muss politisch noch viel getan werden.“

– Louisa Dellert

Louisa Dellert ist Influencerin, Online-Aktivistin, Podcasterin und Moderatorin. Sie setzt sich täglich auf Instagram für gesellschaftspolitische Themen ein und spricht mit Politiker:innen und anderen Akteur:innen aus der Gesellschaft über Nachhaltigkeit und Feminismus.




„Der stationäre Handel soll das glorreiche Comeback haben, das er nach dem schweren Jahr 2020 verdient hat. Der Einzelhandel ist ein Ort der Begegnung, den wir alle stark vermissen und der sehr wichtig für uns ist. Wie wichtig und unersetzlich parallel der Online-Handel ist, hat uns der Shutdown gezeigt. Ziel 2021 sollte sein, die ‚grüne Kette‘ noch weiter auszubauen und den Bereich Beschaffung und Belieferung ressourcenschonender und umweltfreundlicher zu gestalten.“

– Beate Finken

Beate Finken hat jahrzehntelange Erfahrung in Werbeagenturen und im Verlagswesen. Heute inspiriert sie mit Ihrer Plattform „Be Fifty“ Frauen der Zielgruppe 50+ zu mehr Mut zur Mode. Nachhaltigkeit zieht sich wie ein roter Faden durch ihre Looks – und als „Digital Immigrant“ liegt ihr auch das Thema Einzelhandel am Herzen.



Foto: Constanze Neubert

 

„Wir wünschen uns ein solidarisches Jahr 2021 in dem wir die Kraft haben, einen Ort zu schaffen, der allen Hoffnung gibt. Wo Solidarität und Zusammenhalt sind, da ist auch Hoffnung – Hoffnung auf Veränderung, die wir gemeinsam erwirken können, weil wir Herausforderungen gemeinsam begegnen.

Auch in der Modebranche brauchen wir Solidarität, Zusammenhalt und Utopien, die uns antreiben und uns zeigen, was sein könnte, wenn wir gemeinsam nach Veränderung streben. Deshalb wollen wir uns im Jahr 2021 vorstellen, wie die (Mode-)Welt aussehen könnte, wenn wir Mode als Vehikel für Empowerment, soziale Teilhabe und Klimagerechtigkeit nutzen – und dieser Utopie gemeinsam näherkommen.“

– Fashion Changers

Hinter den Fashion Changers stehen Nina Lorenzen, Vreni Jäckle und Jana Braumüller. Mit ihrem Netzwerk aus Medienschaffenden erarbeiten die Gründerinnen Lösungen, faire Mode medial sichtbarer zu machen, wie z.B. 2020 mit der Fashion Changers Konferenz. Ihr Buch “Fashion Changers – Wie wir mit fairer Mode die Welt verändern können” erschien 2020 im Knesebeck Verlag.